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Sonderaktion

Kostenloses Girokonto der Hypovereinsbank

Fünf Jahre lang keine Gebühren fürs Girokonto bezahlen. Das macht nun die Hypovereinsbank mit ihrem Pluskonto möglich.
Ab April 2020 verlangt die Hypovereinsbank (HVB) im Rahmen einer Sonderaktion keine Grundgebühr für ihr Pluskonto. Bislang kostet es regulär 9,90 Euro. Nur wer vier weitere Produkte der HVB abgeschlossen hatte, dem wurde bisher diese Gebühr erlassen. Diese Bedingung gilt aktuell nicht mehr – und zwar für die nächsten fünf Jahre.

Fünf Jahre lang Preisstabilität

Das Angebot kann sich sehen lassen. Denn die Münchner Bank verzichtet nicht nur auf die monatliche Grundgebühr. Girocard und Kreditkarte sind kostenlos. Es fallen weder Kosten für das Online-Banking, noch für Bargeld-Einzahlungen und -Auszahlungen am Schalter und Automaten an. Auch Echtzeitüberweisungen sind möglich. Nicht zu verachtender Vorteil ist zudem, dass Kunden die Gewissheit haben, dass sie fünf Jahre lang sicher sind vor Kontogebühren. Kleiner Wermutstropfen: Mit dem Konto ist kein Google Pay möglich.

Wer noch nicht HVB-Kunde ist, bekommt aktuell sogar noch eine Prämie. Nach Abschluss des Kontos erhalten Kunden einen 50-Euro-Amazon-Gutschein. Ist dreimal Geld auf dem Konto eingegangen – zum Beispiel Gehalt oder Rente –, gibt es einen weiteren 50-Euro-Gutschein.

Knapp 50 gebührenfreie Girokonten bundesweit

Noch knapp 50 kostenlose Girokonten deutschlandweit listet biallo.de. Das Konto der HVB zählt nun mit hierzu. Am häufigsten finden Verbraucher kostenlose Girokonten bei Direktbanken, wie zum Beispiel bei Consorsbank, ING, Comdirect und DKB. Wobei die ING ab Mai 2020 ihr Konto nur noch kostenlos anbietet, wenn monatlich mindestens 700 Euro auf das Konto fließen. Andernfalls werden 4,90 Euro pro Monat fällig.

Neben den Direktbanken gibt es auch bei Volks- und Raiffeisenbanken noch kostenlose Girokonten. Dabei kommen nicht immer nur Kunden vor Ort in den Genuss des Angebots. Bei zweien, nämlich der Raiffeisenbank im Hochtaunus und der VR-Bank Bad Salzungen-Schmalkalden, können Kunden deutschlandweit das Onlinekonto eröffnen.

Auch sieben PSD-Banken, darunter die in München und Nürnberg, fünf überregionale Geldhäuser und zwei Sparda-Banken bieten kostenlose Girokonten. Darüber hinaus gibt es immer mehr Fintechs, also Finanztechnologie-Unternehmen, die kostenlose Girokonten offerieren. Die Kontoführung geschieht meist ausschließlich übers Smartphone. Beispiele hierfür sind Moneyou und O2 Banking.

Einige gebührenfreie Girokonten richten sich auch speziell an Selbständige und Freiberufler, so zum Beispiel Fyrst, ein Geschäftszweig der Deutschen Bank.
von biallo.de
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