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Privathaftpflicht

Haftpflichtversicherung ist für Wintersportler ein Muss

Die Wintersaison lockt wieder viele Sportbegeisterte auf Pisten und Loipen. Doch Ski- oder Snowboardfahren bedeutet nicht nur Spaß, sondern oft auch Risiko.
Auch beim Wintersport gilt: Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet in unbegrenzter Höhe und mit seinem gesamten Vermögen. „Skifahrer, die auf einer Piste einen Crash verursachen, müssen dafür vollständig aufkommen – sei es für Sach-, Personen- oder Vermögensschäden“, sagt Matthias Zunk vom Versicherungsverband GDV.

Hohe Sach-, Personen- und Vermögensschäden sind möglich

Verursacht man einen Skiunfall, so muss man nicht nur die beschädigte Kleidung und Ausrüstung des anderen ersetzen, sondern bei einer Verletzung auch anfallende Behandlungs- und Rettungskosten, womöglich auch Schmerzensgeld und einen eventuellen Verdienstausfall bezahlen.

Haftpflichtversicherung als Rechtsschutzversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung schützt hier vor hohen finanziellen Belastungen – rund um die Uhr und weltweit. Zudem wehrt die Police auch unberechtigte Schadensersatzansprüche ab. Notfalls auch vor Gericht. Eine Haftpflichtpolice ist somit gleichzeitig eine Art passive Rechtsschutzversicherung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verzichtet jedoch noch immer jeder sechste Haushalt grundsätzlich auf diesen preiswerten und wichtigen Schutz.

Gute Policen bis zu einer Deckungssumme von zehn Millionen Euro sind für Singles zum Beispiel bei der VHV, Getsafe (per App) oder Huk24 für rund 45 Euro im Jahr zu haben. Für die ganze Familie gibt es die Versicherung bereits ab rund 60 Euro. Diesen wichtigen Schutz sollte sich jeder leisten. Wichtig vor einem Abschluss ist, die Tarifangebote und den Leistungskatalog genau zu vergleichen, da es individuell sinnvolle Vertragsleistungen gibt.

Wichtige Forderungsausfalldeckung

Doch was ist, wenn ein Unfallverursacher weder versichert ist noch über finanzielle Mittel verfügt? Hier hilft auch eine Privathaftpflicht-Police. Über die wichtige Klausel Forderungsausfalldeckung (Vertrag prüfen) leistet die eigene Versicherung, wenn man selbst einen Schaden erleidet und es nicht gelingt, vom Verantwortlichen Schadenersatz zu bekommen.
von Fritz Himmel, biallo.de
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